Freitag, 14. Juli 2017

Sodala, zweiter Tag am Konfetzival.

Die ersten verschlafenen Gesichter schauen aus den Hüttentüren. Es regnet. Alle traben zum Waschhaus, Duschen, Zähneputzen und frisieren ist angesagt. Vor dem Frühstück geht es erst einmal zum Mogerntreff mit dem wunderbaren Spiri-Team. Spätestens beim Frühstück sind alle wach und danach auch fürs erste gesättigt.

Ich liege seit gestern Abend auf der Bank am Volleyballplatz. Ich muss sagen, von hier kann ich eigentlich alles sehen. Nach dem Frühstück verschwinden alle Teilnehmer erst einmal wieder in ihren Hütten. Durch die geöffneten Fenster kann ich hören wie Sie drinnen einen thematischen Workshop genießen dürfen. The Story of my Life!! Das scheint wohl das Thema hier zu sein, das habe ich jetzt schon öfters hier gehört. Bevor alle wieder in dem großen Gebäude verschwinden, aus dem immer dieser wahnsinnig gute Essensgeruch herausströmt, sehe ich viele der Teilnehmer mit Badeklamotten Richtung Walchensee verschwinden. Nach einiger Zeit kommen sie alle nass, manche frierend und mit Handtüchern umwickelt, zurück und machen sich fertig für das Mittagessen. So wie es riecht gibt es mega hammer super duper exquisite Schinkennudeln.

Konfetzival 2017 Blog Freitag

Jetzt würd ich sagen, erstmal Zeit für ein kleines Nickerchen.

Als ich wieder aufwache bin ich woanders. Ich hänge in einem Baum auf einem kahlen Ast direkt vor der Tür zum Speisesaal. Diese ganzen Menschen hier haben sich zu neuen Aktivitäten zusammengefunden. Von manchen, die mit einem Frisbee durch die Gegend jagen, bis zu einem lieblichen Klang von selbstgemachter Musik, die aus den offenen Fenstern des Speisesaals dringt, ist alles dabei. Gerade eben regnet es mal nicht. Für mich heißt das, entspannen und versuchen ein bisschen zu trocknen. Gerade als die ersten Ecken bei mir anfangen zu trocknen wieder Hektik. Die Leiter fangen an umzubauen für den Abend. Eine Chillout Lounge entsteht, es gibt Snacks, Popcorn, Crepes und jede Menge gute Laune. In einer Hütte weiter weg wird Herzblatt präsentiert. Und alle laufen in so coolen neuen Selig-Pullis rum (Also so nem Pulli würd ich auch gerne mal eine Nachricht am Loveboard zukommen lassen).

Ich habe die Hoffnung schon fast aufgegben dass mich noch jemand findet. Aber da, alle kommen nach dem abschließenden Tagesschluss mit Theater und Musik aus dem Saal. Ich merke, wie eine Hand mich greift und in die Jackentasche steckt. Als ich aus der Tasche falle bin ich in einer der Hütten. Die Teilnehmer kriechen in ihre Betten und löschen die Lichter.

Und ich werde jetzt wohl endlich mal versuchen zu trocknen, gute Nacht.

Es berichtete euch heute, das verlorene nasse T-Shirt

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